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Häufige Fragen (FAQ)

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten. Klicken Sie auf ein Schlagwort und Sie erhalten alle häufigen Fragen und Antworten dazu.

Thema: Umgebungslärmrichtlinie

Umgebungslärm im Sinne der EU Umgebungslärmverordnung (Richtlinie 2002/49/EG), die in Deutschland durch den § 47 a ff Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) umgesetzt wurde, umfasst alle unerwünschten oder gesundheitsschädlichen Geräusche im Freien, die durch Schienenverkehr, Straßenverkehr, Flugverkehr und industrielle Tätigkeiten verursacht werden.



Thema: Umgebungslärmrichtlinie

Lärm, der nicht durch Schienen-, Straßen- oder Flugverkehr und industrielle Tätigkeiten verursacht wird, wird durch die Umgebungslärmrichtlinie nicht geregelt. Das ist z.B. Lärm, der von den betroffenen Personen selbst verursacht wird, Lärm am Arbeitsplatz, in Verkehrsmitteln, durch Tätigkeiten innerhalb der Wohnung, Nachbarschaftlärm, Sport- und Freizeitlärm, kleinere Betriebe, Handwerksbetriebe, Diskotheken, Biergärten oder Gaststätten.



Thema: Umgebungslärmrichtlinie

Mit der Umgebungslärmrichtlinie hat die Europäische Union erstmals Rahmenbedingungen vorgegeben, um die unterschiedlichen Lärmquellen zu erfassen, zu bewerten und Minderungskonzepte zu erstellen (Lärmkartierung und Lärmaktionsplan). Ziel der Lärmminderungsplanung ist es, europaweit einheitliche Kriterien zu schaffen, um ein weiteres Anwachsen des Lärms zu verhindern, vorzubeugen und soweit möglich vorhandenen Lärm zu mindern. Lärmkartierung und Lärmaktionsplan werden regelmäßig, im Fünfjahresrhythmus fortgeschrieben.



Thema: Umgebungslärmrichtlinie

Über das Umgebungslärmportal erfolgt die Information der Öffentlichkeit entsprechend der Verordnung über die Lärmkartierung (34. BundesImmissionsschutzverodnung). Dies ist die offizielle Seite zur Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie der Europäischen Union in Nordrhein-Westfalen. Hier erhalten Sie die Lärmkarten für Nordrhein-Westfalen, umfangreiche Informationen zur gesetzlichen Umsetzung, zu Regelwerken und zu Fördermöglichkeiten zur Umsetzung von Maßnahmen. Auf den Seiten der Stadt Köln erhalten Sie neben allgemeinen auch alle für Köln relevanten Informationen zur Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie. Dies ist die offizielle Seite für Informationen zur Lärmaktionsplanung. Der Lärmaktionsplan wird hier dauerhaft veröffentlicht. Informationen zur Öffentlichkeitsbeteiligung erhalten Sie über www.stadt-koeln.de/laermaktionsplanung.



Thema: Grenzwerte / Auslösewerte

Mit der Umgebungslärmrichtlinie wurden keine Grenzwerte eingeführt. Im Rahmen der nationalen Umsetzung wurden in Nordrhein-Westfalen durch den Runderlass „Lärmaktionsplanung“ vom 07. Februar 2008 Auslösewerte festgelegt. Dies ist ein Wert, bei dessen Überschreitung Lärmschutzmaßnahmen in Erwägung gezogen oder eingeführt werden. Diese beziehen sich dabei auf die Dauerbelastung bei einem 24-Stunden-Wert (LDEN) bzw. auf den nächtlichen Mittelwert (LNight). Lärmprobleme liegen vor, wenn an Wohnungen, Schulen, Krankenhäusern oder anderen schutzwürdigen Gebäuden ein Lärmindex LDEN von 70 dB(A) oder LNight von 60 dB(A) überschritten wird. Bei Fluglärm LDEN 65 dB(A) bzw. LNight 55 dB(A).



Thema: Grenzwerte / Auslösewerte

Aufgrund der Vielzahl von Überschreitungen der Auslösewerte in Köln wird es nicht möglich sein, für alle Lärmprobleme kurzfristig eine Lösung zu finden. Aber diese Bereiche fließen alle in die Bewertung (Analyse) ein.



Thema: Lärmkartierung

Die Lärmkartierung beinhaltet die Darstellung der Lärmsituation (Lärmkarten) aus Straßenverkehr, Schienenverkehr, Flugverkehr und Industrie sowie die graphische Darstellung der Überschreitung eines Wertes, bei dessen Überschreitung Lärmschutzmaßnahmen in Erwägung gezogen oder eingeführt werden (Auslösewert). Daneben gibt es tabellarische Angaben (Statistiken) über die geschätzte Zahl der Menschen, die in lärmbelasteten Gebieten wohnen, über lärmbelastete Flächen sowie über die geschätzte Zahl der Wohnungen, Schulen und Krankenhäuser in diesen Gebieten (Analyse).



Thema: Lärmkartierung

Die EU-Richtlinie und das Bundesimmissionsschutzgesetz schreiben die Berechnung für die Ermittlung von Lärmbelastungen vor. In der Fachdiskussion sind nur in wenigen Fällen überhaupt Lärmmessungen vorgesehen. Beispiele sind Überwachungsmessungen oder die Ermittlung von Fremdgeräuschen im Bereich des Gewerbelärms. Diese Art der Ermittlung ist aufgrund der zahlreichen, die Lärmausbreitung beeinflussenden physikalischen Parameter (Wetterlagen, Windeinflüsse), mit hohen Ungenauigkeiten und mangelnder Vergleichbarkeit verbunden. Dies würde zu willkürlichem Verwaltungshandeln führen. Die rechnerisch ermittelten Werte haben durch punktuell angestellte Vergleiche mit den gemessenen eine hohe Genauigkeit und eignen sich insbesondere für die strategische Vorgehensweise zur Ermittlung der am stärksten betroffenen Bereiche.



Thema: Lärmkartierung

Es werden alle relevanten Hauptlärmquellen nach EU-Umgebungslärm-Richtlinie berücksichtigt, die Pegel von LDEN (Belastung über 24 Stunden - Day,Evening,Night) über 55 dB(A) oder LNight (Belastung 22 bis 6 Uhr) über 50 dB(A) verursachen.


Hauptlärmquellen bei Flughäfen nach EU-Richtlinie sind „Großflughäfen“ mit einem Verkehrsaufkommen von über 50 000 Bewegungen pro Jahr. In Köln ist das der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Bei gewerblichen Anlagen sind nicht alle Anlagen zu kartieren. Die EU-Umgebungslärm-Richtlinie fordert eine Berechnung nur für bestimmte Anlagentypen.


Hauptlärmquellen bei Industrielärm nach EU-Richtlinie sind Anlagen, die in der „Richtlinie über die Integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung“ (IVU-Richtlinie) genannt sind (Anhang I der Richtlinie 96/61/EG des Rates vom 24. September 1996) und erheblichen Umgebungslärm hervorrufen (siehe Link "http://www.stadt-koeln.de/3/umwelt/laerm/laermminderungsplanung/laermkartierung/05284/)


Hauptlärmquellen bei Häfen sind nach EU-Umgebungslärmrichtlinie Häfen mit einer Gesamtumschlagsleistung von mehr als 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Das sind in Köln der Niehler Hafen und der Godorfer Hafen.



Thema: Lärmkartierung

Aus den Lärmkarten kann abgelesen werden, in welchem Umfang die Bürgerinnen und Bürger in Köln durch Umgebungslärm betroffen sind. Durch die Verknüpfung von Lärmpegeln mit Betroffenenzahlen kann man erkennen, in welchen räumlichen Schwerpunkten des Stadtgebiets eine hohe Betroffenheit vorliegt. Hier besteht der dringlichste Handlungsbedarf und Maßnahmen sind hier besonders effizient.



Thema: Lärmkartierung

Nein, da das Berechnungsverfahren nach EU-Umgebungslärmrichtlinie sich in einigen Parametern von deutschem Recht unterscheidet. Bei dem Berechnungsverfahren nach EU-Umgebungslärmrichtlinie handelt sich nur um einen Mittelungspegel (Mittelungspegel = unterschiedliche Pegelwerte werden zu einem Wert zusammengefasst), während es sich nach nationalen Berechnungsverfahren um Beurteilungspegel handelt, die zusätzlich noch die Belästigung berücksichtigen. Mit dem Beurteilungspegel wird die subjektive Beurteilung von unterschiedlichen Arten der Geräuschbelastung berücksichtigt. So ist das Berechnungsverfahren für Fluglärm in Deutschland „strenger“, da es auch noch Maximalpegel (Einzelschallereignisse) berücksichtigt. Der Schienenverkehr erhält dagegen in Deutschland noch einen Bonus von 5 dB(A) wegen geringerer Belästigungswirkung).
Außerdem ist die Berechnung zu „großmaßstäblich“ (10-Meter Raster), um konkrete Aussagen machen zu können.


 



Thema: Lärmaktionsplanung

Der Lärmaktionsplan enthält Ziele, Strategien und Maßnahmen zur Reduzierung der Lärmbelastung sowie die Ausweisung von Gebieten, die vor einer Zunahme von Lärm geschützt werden sollen. Hierzu hat der Gesetzgeber den § 47d des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) geschaffen, der die Regelungen der EU-weit gültigen Umgebungslärmrichtlinie über das „Gesetz zur Umsetzung der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm“ in nationales Recht umsetzt. Die Zuständigkeit für die Aufstellung der Lärmaktionspläne wurde vom Gesetzgeber (hier Nordrhein-Westfalen) den Kommunen übertragen.



Thema: Lärmaktionsplanung

Dort wo die Auslösewerte (siehe Grenzwerte / Auslösewerte) überschritten werden, besteht der dringlichste Handlungsbedarf. Diese Bereiche werden in der Lärmaktionsplanung bewertet und wenn möglich eine Maßnahme zur Lärmminderung vorgesehen. Aufgrund der Stadtgröße und Vielzahl von Überschreitungen der Auslösewerte in Köln wird es nicht möglich sein, für alle Lärmprobleme kurzfristig eine Lösung zu finden.


Daher wurden umfangreiche Analysen auf gesamtstädtischer Ebene durchgeführt, um Belastungs- und Handlungsschwerpunkte zu identifizieren. Die Untersuchungen galten den Bereichen mit hoher Lärmbelastung und hoher Einwohnerdichte, um eine möglichst effektive Umsetzung der Lärmminderungsmaßnahmen zu erreichen.


Eine zusammenfassende Darstellung der Belastungsschwerpunkte finden Sie hier. Zusammen mit den Vorschlägen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung ergibt sich hieraus die Maßnahmenplanung für den Aktionsplan.



Thema: Fluglärm

Der vorhandene und belästigende Fluglärm in Köln soll keinesfalls negiert werden; nur ist die Lärmaktionsplanung nicht das geeignete Instrument, da die Stadt Köln keine wirksamen Maßnahmen zur Verringerung des Fluglärms aufgrund fehlender gesetzlicher Zuständigkeiten festlegen kann. Die Grundlage für die Beurteilung des Fluglärms ist das aktualisierte Fluglärmgesetz.

Wegen der Internationalität des Luftverkehrs werden die wesentlichen Regelungen zum Luftverkehr auf internationaler Ebene getroffen. Die Gesetzgebungskompetenz für den Luftverkehr obliegt dem Bund. Den Ländern wurden vom Bund verschiedene, wesentliche Aufgaben der Luftverkehrsverwaltung im Rahmen der Auftragsverwaltung übertragen, die im § 31 Absatz 2 des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) aufgeführt sind.

Für die Gemeinden verbleiben daher nur wenige Handlungsmöglichkeiten. Gemäß LAI-Hinweise (Länderarbeitsgemeinschaft Immissionsschutz) zur Lärmaktionsplanung "sollten die Gemeinden daher in den Fluglärmkommissionen Vorschläge zur Fluglärmminderung einbringen. Die Vorschläge könnten zum Beispiel die Änderung einzelner Flugstrecken oder eine verbesserte Differenzierung der lärmabhängigen Landeentgelte betreffen. Ferner haben die Gemeinden die Möglichkeit, durch eine vorausschauende Siedlungsplanung ein weiteres Heranrücken der Wohnbebauung an den Flugplatz und damit neue Fluglärmprobleme zu vermeiden."

Infos zu den Maßnahmen beim Flugverkehr finden Sie hier.



Thema: Fluglärm

Der Flughafen Köln / Bonn GmbH hat ein freiwilliges Schallschutzprogramm, mit dem die Nachtruhe der Flughafenanwohner geschützt werden soll: Schallschutzprogramm des Flughafens Köln / Bonn GmbH



Thema: Schienenverkehrslärm

Die Lärmkartierung für Eisenbahnstrecken des Bundes liegt in der Zuständigkeit des Eisenbahn-Bundesamtes. Die Lärmkartierung an den Strecken der HGK und KVB wurde von der Stadt Köln durchgeführt.



Thema: Schienenverkehrslärm

Bei der Maßnahmenplanung an Schienenstrecken wird auf Grund der Zuständigkeiten, unterschieden zwischen Maßnahmen an den Strecken der DB AG und den Strecken der KVB oder HGK. Lärmminderungsmaßnahmen, die die Schienenwege betreffen, können nur im Einvernehmen mit dem Baulastträger umgesetzt werden. Infos zu möglichen Maßnahmen im Schienenverkehr finden Sie hier.


 



Thema: Schienenverkehrslärm

Der Bund als Eigentümer der meisten Eisenbahnverbindungen hat ein Lärmsanierungsprogramm aufgelegt, das nach und nach alle Lärmprobleme an diesen Strecken beheben soll. Je nach Lärmbelastung und Anzahl der Betroffenen wurde bundesweit eine Rangfolge erstellt, in welcher Reihenfolge Strecken saniert werden. Die Strecken in Köln werden aus heutiger Sicht in den nächsten Jahren angegangen (zurzeit entlang Etzelstraße). Die Untersuchungen zur Lärmsituation sind abgeschlossen. Da wo keine Lärmschutzwände errichtet werden, gibt es eventuell Schallschutzfenster. Das Lärmsanierungsprogramm des Bundes an Schienenstrecken finden Sie hier.



Thema: Lärm an Straßen außerhalb kommunaler Baulast

Für Lärmschutz an Bundesfernstraßen ist der landeseigene Betrieb Straßen.NRW zuständig. Von dort wird gesondert ermittelt, ob die Voraussetzungen für aktiven beziehungsweise passiven Lärmschutz gegeben sind. Ansprechpartner ist die Niederlassung von Straßen.NRW im Bereich des Wohnortes. In Köln: Außenstelle Köln, Deutz-Kalker-Straße 18-26, 50679 Köln (Im Internet unter Straßen.NRW zu finden).


Straßen NRW / Lärmschutz



Thema: Bürgerbeteiligung

Das Elektronische Bürgerbeteiligungsverfahren basiert auf dem Kölner Bürgerhaushaltsverfahren und dem Pilotprojekt Essen soll leiser werden! des MUNLV mit der Stadt Essen zur 
E-Partizipation (elektronische Bürgerbeteiligung) im Rahmen der Lärmaktionsplanung. Erfahrungen aus anderen Kommunen haben gezeigt, dass bei diesem Verfahren die Beteiligung am höchsten ist.



Thema: Lärmminderungsmaßnahmen

Der Ablauf der Lärmminderungsplanung in Köln gliedert sich in zwei Arbeitsphasen:

In den Strategischen Lärmkarten wird die Lärmbelastung in Köln graphisch dargestellt und die betroffene Bevölkerung ermittelt. Die Lärmbelastung wird über eine Lärmausbreitungsrechnung errechnet, in die neben den Emissionsdaten der relevanten Lärmquellen, Daten über die Bebauung und andere Hindernisse sowie über das natürliche Gelände eingehen. Die Öffentlichkeit muss in geeigneter Weise über die Lärmkartierung und die Anzahl der Betroffenen unterrichtet werden.

Im Rahmen der Lärmaktionsplanung werden Maßnahmen zur Lärmminderung an den am stärksten betroffenen Stellen im Stadtgebiet erarbeitet, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden können. Das Ergebnis ist der Lärmaktionsplan.



Thema: Lärmminderungsmaßnahmen

Aus dem Lärmaktionsplan entstehen keine Rechtsansprüche auf schallmindernde Maßnahmen und den Zeitraum ihrer Umsetzung. Die im Lärmaktionsplan enthaltenen Maßnahmen sind durch bestehende Instrumente umzusetzen.



Thema: Lärmminderungsmaßnahmen

Im Rahmen der Aktionsplanung sind alle Möglichkeiten zu prüfen, die beitragen, den vorhandenen Lärm zu reduzieren und bislang ruhige Gebiete zu schützen. Primäres Ziel der Lärmminderung sollte es sein, bereits an der Lärmquelle anzusetzen und die Emission in die Umgebung mit technischen Maßnahmen zu minimieren.


Im Rahmen der Aktionsplanung sind alle Möglichkeiten zu prüfen, die beitragen, den vorhandenen Lärm zu reduzieren und bislang ruhige Gebiete zu schützen. Primäres Ziel der Lärmminderung sollte es sein, bereits an der Lärmquelle anzusetzen und die Emission in die Umgebung mit technischen Maßnahmen zu minimieren.


Maßnahmen am Fahrbahnbelag: Derzeit werden in Köln Tests zur dauerhaften Lärmminderungswirkung besonders lärmarmer Asphalte durchgeführt (Zum Beispiel auf der Boltensternstraße oder dem Konrad-Adenauer-Ufer).


Durch Verwendung so genannter offenporiger Asphalte (OPA, häufig auch Flüsterasphalt genannt) ist Lärmreduktion möglich. Allerdings wirken diese nach derzeitigem Erkenntnisstand erst bei Geschwindigkeiten ab 70 km/h und sind im Stadtgebiet somit nur im Einzelfall sinnvoll. Die Lärmreduzierung auf Autobahnen durch offenporige Asphalte kann nach derzeitigem Kenntnisstand 5 – 8 dB(A) (kann man das verständlicher erklären? sowas wie halb so laut oder 30% weniger Lärm oder so etwas? ) betragen.


Im innerstädtischen Bereich ist die Verwendung von lärmoptimierten Asphalt (LOA) möglich. Dieser wirkt bereits bei Geschwindigkeiten ab 40 km/h und ist für innerstädtische Belastungen geeignet und führt zu Lärmreduzierungen von 3 – 5 dB(A) (s.o.).


Bei geplanten Fahrbahnsanierungsmaßnahmen sollte daher neben den verkehrlichen, wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Aspekten auch das Kriterium Lärmschutz herangezogen werden.


Straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen: Verkehrsrechtliche Maßnahmen sind z. B. Fahrverbote für Durchgangsverkehr, Nachtfahrverbote für LKW oder Geschwindigkeitsreduzierungen. Es ist jeweils im Einzelfall – auch unter Abwägung anderer Gesichtspunkte – zu prüfen, ob sie geeignete Maßnahmen darstellen.


Geschwindigkeitsreduzierungen: Geschwindigkeitsreduzierungen auf Überlandstrecken oder auf Stadtstraßen führen ebenfalls zur Lärmreduzierung. Im Stadtgebiet kann das z. B. die Anordnung von Tempo-30-Zonen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen im Stadtgebiet sein. Zur Durchsetzung niedriger Geschwindigkeiten ist eine verstärkte Verkehrsüberwachung zur Einhaltung der jeweils zulässigen Höchstgeschwindigkeit erforderlich.


Planerische Möglichkeiten: Durch verkehrsverlagernde und verkehrslenkende Maßnahmen sowie den Bau von Umgehungsstraßen lassen sich Verkehre lenken. Maßnahmen betreffen auch die Verflüssigung des Verkehrs durch entsprechende Ampelschaltungen, den Bau von Kreisverkehren oder die Vermeidung von Parksuchverkehr durch Parkleitsysteme.


Maßnahmen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs: Z.B. quartiersbezogene Rad- und Fußverkehrskonzepte. Werden Kfz-Fahrten durch zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegte Wege ersetzt, tragen sie zur Steigerung der Verkehrssicherheit bei und senken damit die Unfallkosten Es werden keine Schadstoffemissionen verursacht und körperliche Bewegung ist gesund. Aufgrund dieser Vorteile, insbesondere jedoch weil Zufußgehen und Radfahren keine Lärmemissionen verursachen, ist die Förderung dieser Verkehrsarten ein wichtiges Ziel der Lärmaktionsplanung.


Förderung des Parkraummanagements: Parkraummanagement ist die Steuerung des Parkraumangebots und der -nachfrage mit dem Ziel, den Pkw-Verkehr auf das notwendige Maß zu senken. Die voraussichtliche Verfügbarkeit von Stellplätzen bzw. die Höhe der Nutzungsgebühr beeinflussen das Verkehrsgeschehen und somit auch die Lärm und Schadstoffbelastungen.


Verhaltensänderungen: Die Beeinflussung des Mobilitätsverhaltens der Bevölkerung ist eine wichtige Möglichkeit, langfristig auch die Lärmprobleme zu reduzieren. Dies betrifft unter. anderem. die Wahl des Verkehrsmittels (Rad, KVB, Bus, Auto), die Verkehrsvermeidung, umsichtige Fahrweise und lärmmindernde Bereifung.


Aktive Schallschutzmaßnahmen: Lärm lässt sich auf dem Ausbreitungsweg durch Lärmschutzwände und -wälle oder Trog- bzw. Tunnellagen zum Teil deutlich reduzieren. Die Einsatzmöglichkeiten dieser Maßnahmen müssen im Einzelfall sorgfältig geprüft werden, da sie oft mit großen baulichen Eingriffen und entsprechend hohen Kosten verbunden sind. Das Schließen von Baulücken z. B. durch Gewerbeimmobilien hat eine ähnliche Wirkung auf die dahinter liegenden Bereiche.


Städtebauliche Maßnahmen: Sinnvoll sind kompakte Siedlungsstrukturen mit Zentren, die für die Verkehrsmittel des Umweltverbundes gut erreichbar sind und eine hohe Nutzungsmischung aufweisen. Damit werden gute Ansätze zur Vermeidung von Pkw-Fahrten gegeben. Kleinteilige städtebauliche Maßnahmen sind Dimensionierung und Gestaltung von Straßenräumen zur Lärmvermeidung, Baulückenschließung, Nutzungsstaffelung (Platzierung lärmunempfindlicher Nutzungen direkt an der Straße, Anordnung empfindlicherer Nutzungen dahinter), Sicherung bislang ruhiger Gebiete vor einer Zunahme des Lärms.


Umrüstung von Fahrzeugflotten auf lärmärmere Antriebe: Einsatz lärmarmer (Hybrid-) Antriebe und Reifen städtischer Fahrzeugflotten.


Passive Schallschutzmaßnahmen: Als letzte – und angesichts der konkreten städtischen Situationen oft einzige – Möglichkeit zur Lärmreduzierung verbleiben passive Schallschutzmaßnahmen, also der Einbau schalldämmender Bauteile, wie Schallschutzfenster oder schallgedämmter Lüftungen.



Thema: Lärmsanierung / Fördermöglichkeiten

Die Lärmsanierung greift dort, wo eine Lärmbelastung gewachsen ist und sich verfestigt hat, ohne dass an der Lärmquelle eine bauliche Änderung erfolgt ist. Lärmsanierung ist eine freiwillige Maßnahme und erfolgt auf der Grundlage der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Es gibt keine gesetzlichen Regelungen und auch keinen Anspruch auf Maßnahmen.



Thema: Lärmsanierung / Fördermöglichkeiten

Es gibt noch Fördermöglichkeiten:





Thema: Bürgerbeteiligung

Das Umweltamt muss Maßnahmen entwickeln und vorschlagen, wo und wie in Köln Lärm gemindert werden kann.

Zuvor sollen die Bürgerinnen und Bürger in einer 1. Online-Phase (vom 23.11.2010 bis 12.12.2010) gehört werden:Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen zu sagen, wo es ihrer Meinung nach zu laut ist. Und sie können eigene Vorschläge machen, wie Lärm an diesen Orten gemindert werden könnte. Diese Bürgervorschläge können auch durch die Bürgerinnen und Bürger bewertet werden. Am Ende der ersten Online-Phase wird es dann eine Liste der 100 best-bewerteten Bürgervorschläge geben.

Nach Abschluss der 1. Online-Phase wird das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln Maßnahmen zur Lärmminderung entwickeln. Dabei werden insbesondere die Vorschläge aus der Liste der 100 best-bewerteten Bürgervorschläge berücksichtigt. Aber auch andere Bürgervorschläge der 1. Online-Phase werden bei der Entwicklung von Maßnahmen berücksichtigt, wenn sie aus Sicht des Umweltamtes aus fachlicher Sicht besonders gut für die Entwicklung von Maßnahmen zur Lärmminderung geeignet erscheinen. Darüber hinaus wird das Umwelt- und Verbraucherschutzamt auch eigene Maßnahmen zur Lärmminderung entwickeln und vorschlagen.

In der 2. Online-Phase (November 2011) werden die so entwickelten Maßnahmen den Bürgerinnen und Bürgern Kölns vorgestellt. Diese können dann während der 2. Online-Phase kommentiert und bewertet werden. Am Ende dieser 2. Online-Phase steht eine Prioritätenliste (Ranking) aller Maßnahmen, die dann der Politik zur Beratung und Entscheidung vorgelegt wird. Auf der Basis der Entscheidungen wird der Lärmaktionsplan erstellt. Darüber hinaus und unabhängig von der Maßnahmenliste wird aber auch die Liste der 100 best-bewerteten Bürgervorschläge aus der 1. Online-Phase erneut der Politik zur Beratung und Entscheidung vorgelegt, also auch die Vorschläge, die vielleicht nicht bei der Entwicklung einer Maßnahme zur Lärmminderung nach der 1. Online-Phase berücksichtigt wurden.

Nach Abschlus der Beratungen und Entscheidungen wird die Verwaltung einen Rechenschaftsbericht erstellen und den Bürgerinnen und Bürgern (auch hier auf der Plattform zurückmelden), wie über die Maßnahmen aus der Prioritätenliste (2. Online-Phase) und über die Vorschläge aus der Liste der 100 best-bewerteten Bürgervorschläge entschieden wurde.




Thema: Bürgerbeteiligung

Die Online-Beteiligung hat 2 Beteiligungsphasen:
in der 1. Phase der Online-Beteiligung, vom 23. November bis 12. Dezember 2010, haben Sie die Möglichkeit Orte zu nennen, die Sie als besonders laut empfinden und Vorschläge zu machen, durch welche Maßnahmen Köln leiser werden kann.

In der 2. Phase der Online-Beteiligung im November 2011 können Sie die vom Umweltamt entwickelten Maßnahmen zur Lärmreduzierung, in der die Vorschläge und Hinweise aus der ersten Phase berücksichtigt werden, kommentieren und bewerten. Es werden zusätzlich auch Bürgervorschläge präsentiert, die noch geprüft werden müssen. Mit Ihrer Bewertung können Sie diese Prüfung priorisieren.



Thema: Elektronisches Bürgerbeteiligungsverfahren

Die Ergebnisse der Online-Beteiligung fließen in den Abwägungsprozess des Umweltamtes und der Politik ein, wo in Köln am vordringlichsten welche Lösungen zur Lärmreduzierung gefunden werden müssen.
Die Hinweise und Vorschläge aus der 1. Beteiligungsphase (23.11. bis zum 12.12.2010) gehen in die Beratungen um den Lärmaktionsplan und seiner Maßnahmen zur Lärmreduzierungen.

Das Feedback der Bevölkerung durch Bewertungen und Kommentare zu den vorgestellten Maßnahmen in der 2. Beteiligungsphase fließt in die Überarbeitung (Änderungen / Ergänzung) des Maßnahmenkataloges ein, der dann Bestandteil der Beschlussvorlage für die Entscheidungsfindung in der Politik wird.

Über die Ergebnisse der Entscheidungen werden die Bürgerinnen und Bürger und alle Teilnehmenden informiert.



Thema: Elektronisches Bürgerbeteiligungsverfahren

An dieser Online-Beteiligung können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln mitmachen. Darüber hinaus können sich auch Unternehmen, Vereine, Verbände, Initiativen, oder sonstige Institutionen aus der Stadt Köln beteiligen.



Thema: Bürgerbeteiligung

Ja. Alle Meinungen und Vorschläge können auf dieser Plattform auch anonym abgegeben werden. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten:
1.) Sie registrieren sich mit einem Phantasienamen (Pseudonym) und E-Mail-Adresse, oder
2.) Sie geben Meinungen und Beiträge ohne Registrierung als "Gast" ab.

Der Vorteil der Registrierung besteht darin, dass Sie Vorschläge anderer Teilnehmenden kommentieren und bewerten können. Zudem kann das Moderationsteam der Plattform Sie per E-Mail über den Fortgang der Online-Beteiligung und deren Ergebnisse auf dem Laufenden halten. Zur Verwendung der Registrierungsdaten und zur Nutzung von Cookies lesen Sie bitte die Angaben unter Datenschutz.



Thema: Bürgerbeteiligung

Diese Plattform ist ein betreutes Beteiligungsangebot. Dafür steht Ihnen ein Moderationsteam zur Verfügung. Fragen und Anregungen technischer oder organisatorischer Art zur Online-Beteiligung nehmen die Moderatoren gerne unter Lob & Kritik entgegen. Fachliche Fragen können Sie unter FAQ (Häufige Fragen) an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umweltamtes der Stadt Köln richten. Weitere Informationen über die Betreiber dieser Plattform finden Sie im Impressum.



Thema: Fachbegriffe

Lärmindizes = Der Lärmindex ist ein Wert, der den Lärm kennzeichnet. Im Rahmen der Lärmkartierung werden die Indizes LDEN und LNight verwendet.


LDEN = gemittelte Lärmelastung über 24 Stunden (DayEveningNight). Der LDEN ist ein mittlerer Pegel über das gesamte Jahr. Bei seiner Berechnung wird der Umgebungslärm in den Abendstunden und in den Nachtstunden in erhöhtem Maße durch eine Erhöhung um 5 dB bzw. 10 dB berücksichtigt.


LNight = Der LNight beschreibt im Jahresmittel den Umgebungslärm zur Nachtzeit (Belastung von 22.00 Uhr – 6.00 Uhr). Der LNight dient zur Bewertung von Schlafstörungen.


Auslösewert = Neben den farbigen Flächen, welche die Stärke des Umgebungslärms darstellen, wird mit einer Linie der Wert gekennzeichnet, bei dessen Überschreitung Lärmschutzmaßnahmen in Erwägung gezogen oder eingeführt werden. Diesen Wert bezeichnet man Auslösewert. Er beträgt 60 dB(A) für den LNight und 70 dB(A) für den LDEN.


Dezibel (dB) = Geräusche entstehen durch Schwingungen und breiten sich in der Luft als Schallwellen aus. Die Stärke des Schalls, also die Lautstärke, kann man messen. Die Messgröße heißt Schalldruck, der angezeigte Messwert ist der Schalldruckpegel und wird in Dezibel angegeben. Er wird dort gemessen, wo Lärm auf den Menschen einwirkt. Die Abkürzung für Dezibel ist dB. Weitere Informationen finden Sie hier.


 



Thema: Lärmaktionsplanung

Auf die Besteniste kommen die 100 Vorschläge mit den meisten PRO-Stimmen. Das erste Kritierium ist hierbei die einfache Mehrheit an PRO-Stimmen (PRO minus KONTRA-Stimmen). Sollten dann Vorschläge die gleiche Differenz aufweisen, greift das zweite Kriterium: Die Gesamt-Anzahl der PRO-Stimmen. Das heißt, dass dann der Vorschlag höher rückt, der insgesamt mehr PRO-Stimmen hat.



Thema: Bürgerbeteiligung

Auf der Internetseite http://www.stadt-koeln.de/3/umwelt/laerm/laermminderungsplanung/laermaktionsplanung/08417 finden Sie soziodemographische und lärmfachliche Auswertungen zur 1. Online-Phase wie auch verschiedene Karten mit Darstellungen der Vorschläge nach Lärmarten oder Schlagwörtern.



Thema: Bürgerbeteiligung

Nein, das Umweltamt hat alle eingegangenen Vorschläge oder Eingaben (wo ist es zu laut, ohne Vorschlag) ausgewertet und für die Maßnahmenvorschläge betrachtet. Für die 100 bestbewerteten Vorschläge wurde eine Stellungnahme der Verwaltung zugesagt.



Thema: Bürgerbeteiligung

Alle Vorschläge und Eingaben (wo ist es zu laut, ohne Vorschlag) wurden zunächst den zuständigen Dienststellen und Institutionen zugeordnet. So gibt es zum Beispiel 8 verschiedene externe Zuständigkeiten wie die Deutsche Bahn AG, der Flughafen, die KVB und so weiter. Oft gab es auch Vorschläge mit mehreren Lärmquellen, so dass ein Vorschlag mehreren Dienststellen zugeordnet wurde. Danach wurden die Schlagworte und Sachthemen (zum Beispiel LKW, Bus) betrachtet. Es wurden Gruppen mit gleichen Schlagworten oder Sachthemen gebildet und ortsbezogene Gruppen – zum Beispiel wurden alle kommunale Straßen zusammengefasst, bei denen eine Geschwindigkeitsreduzierung vorgeschlagen wurde und ausgewertet an welchen Straßen dies besonders hohe Zustimmung (Anzahl der Vorschläge und pro-Wertungen) fand wie zum Beispiel an der Riehler Straße und an der Vorgebirgsstraße. Die Bürgervorschläge wurden zudem mit den Belastungsschwerpunkten aus der Analyse zur Lärmaktionsplanung verschnitten. Hier besteht der dringlichste Handlungsbedarf. Vom Umweltamt wurden dann, insbesondere für die städtischen Ämter Maßnahmenpakete zusammengestellt.


Die so aufbereiteten Vorschläge wurden dann mit zusätzlichen Erläuterungen zur Lärmaktionsplanung den Dienstellen und Institutionen zugeschickt. Diese sollten hierzu je nach Anforderung Hinweise geben, Stellungnahmen erstellen und / oder Maßnahmenvorschläge bis hin zu konkreten Einzelvorhaben benennen. Zusätzlich wurden allen zuständigen Fachdienststellen Gesprächstermine angeboten, die bis auf eine Ausnahme von allen angenommen wurde.


Alle Dienstellen und Institutionen erhielten daneben auch einen kompletten Satz aller in ihrer Zuständigkeit liegenden Vorschläge und Eingaben zu ihrer weiteren Verwendung.



Thema: Bürgerbeteiligung

Oft sind hinter den Maßnahmenvorschlägen bis zu 200 Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger. Eine genaue Benennung wäre hier sehr umfangreich. Insbesondere haben auch sehr viele Bürgerinnen und Bürger keinen Vorschlag zur Lärmreduzierung gemacht, sondern Orte benannt, wo sie es persönlich zu laut empfinden. Hier wurden bei der Auswertung die Örtlichkeiten betrachtet und möglichen Maßnahmenvorschlägen zugeordnet.


Durch die große Zahl von Lärmminderungsvorschlägen der Bürgerinnen und Bürgern konnten zu einer Vielzahl von konkreten Vorschlägen auch noch keine detaillierten Prüfungen erfolgen. Diese finden sich in Konzepten oder Prüfaufträgen wieder.



Thema: Bürgerbeteiligung

Maßnahmen, für die die Stadt Köln nicht zuständig ist, werden nachrichtlich in den Lärmaktionsplan übernommen. Dies betrifft zum Beispiel das Lärmsanierungsprogramm des Landesbetriebs „StraßenNRW“, insbesondere an den Autobahnen in Köln und das Lärmsanierungsprogramm der Deutschen Bahn AG an Bahnstrecken des Bundes, an denen bereits Maßnahmen umgesetzt sind, sich in der Umsetzung befinden oder noch geplant sind.


Die Stadt Köln hat auf die Maßnahmendurchführung keinen direkten Einfluss. Auch auf diese Themen bezogen sich viele Anregungen in der ersten Beteiligungsphase.



Thema: Bürgerbeteiligung

Alle Vorschläge und Anregungen sind an die zuständigen Dienstellen und Institutionen weitergeleitet worden, die sich um die Umsetzung kümmern. Sie betreffen teilweise auch Lärmarten, die nicht mit dem Lärmaktionsplan zu bearbeiten sind.



Thema: Fachbegriffe

Antworten, Hinweise und Stellungnahmen der zuständigen Stellen zu den sonstigen Lärmarten (nicht Lärmaktionsplanungs-relevant) finden Sie auf der Plattform unter Informationen: http://laermaktionsplanung.stadt-koeln.de/dito/forum?action=newsjournalshow&id=22.



Thema: Lärmaktionsplanung

Ziel der Lärmaktionsplanung ist die Verringerung der Gesamtlärmbelastung in dem betrachteten Gebiet. Hierzu werden Maßnahmen festgelegt, die geeignet sind Lärmprobleme und Lärmauswirkungen zu beseitigen beziehungsweise entgegenzuwirken. Die Festlegung von Maßnahmen sowie die Entscheidung über deren Reihenfolge, Ausmaß und zeitlichen Ablauf liegen im Ermessen der zuständigen Behörde. In der Regel ist dazu eine Prioritätensetzung hinsichtlich der Handlungsoptionen erforderlich. Als Kriterien für die Prioritätensetzung kommen z.B. in Frage:



  • Ausmaß der Pegelüberschreitung,

  • Schutzbedürftigkeit und Anzahl der betroffenen Personen,

  • Gesamt-Lärmbelastung,

  • technischer, zeitlicher und finanzieller Aufwand.


Schutzziele für die Lärmaktionsplanung sind in rechtsverbindlicher Weise für den Fluglärm in § 14 des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm geregelt.


Bei der Ausarbeitung der Lärmaktionspläne kommt der Information und Beteiligung der Öffentlichkeit eine besondere Bedeutung zu. Die Bürgerinnen und Bürger tragen dazu bei, dass aus ihrer Kenntnis vor Ort die Gegebenheiten im Wohnumfeld so gut wie möglich gestaltet werden. In der 2. Online-Phase werden den Bürgerinnen und Bürgern daher Maßnahmen vorgeschlagen, die diese kommentieren und bewerten können, um zu einer Festsetzung von Maßnahmen und deren Reihenfolge im Lärmaktionsplan zu kommen.



Thema: Fachbegriffe

Im Folgenden finden Sie die Erläuterungen zu den Straßenbelagsabkürzungen:


  • Splittmastixasphalt (SMA):
    Reduzierung bei 50 bis 70 km/ h um 2 dB(A)

  • Offenporiger Asphalt (OPA): Reduzierung bei 50 bis 70 km/ h um 5 dB(A)

  • Lärmoptimierter Asphalt (LOA 5D):
    Reduzierung bei 50 bis 70 km/ h um 3 bis 5 dB(A)

  • Lärmoptimierter Asphalt, gummimodifiziert (LOA 5 D GM):
    Reduzierung bei 50 bis 70 km/ h um 5 bis 6 dB(A)




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